20.11.2017.
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Unternehmensnachfolge im mittelständischen Betrieb

Veranstaltung der Kanzlei mit RA Dr. H. Emrich und weiteren Experten als Referenten.

Aus der Einladung:
"Fast 700.000 Unternehmen in Westdeutschland steht nach Schätzungen in den kommenden Jahren ein Inhaberwechsel bevor." - "Experten gehen davon aus, dass bis zu 30 % der betroffenen Betriebe an der Nachfolgeregelung scheitern und vom Markt verschwinden werden."

Nach einer Studie des Instituts zur Mittelstandsforschung in Bonn stehen lediglich bei etwa  160.000 Unternehmen Nachfolger aus der Familie bereit. Schon heute ist nach  einer Studie der Europäischen Kommission jede zehnte Insolvenz auf eine unzureichend  geplante Unternehmensnachfolge zurückzuführen. Das sind alarmierende Zahlen.

Ob im Industrieunternehmen oder im Handwerksbetrieb, letztlich sind die Probleme identisch. Einerseits sind psychologische Barrieren zu überwinden, und zwar nicht nur beim Übergeber und beim Nachfolger, sondern in gleicher Weise auch im gesamten Unternehmen. Die Veranstaltung soll insoweit zu einer Bewusstseinsschärfung beitragen auf der Grundlage der christlichen Verantwortung einerseits für die Familie und andererseits auch für den gesamten Betrieb.
In vielen Fällen steht auch kein (geeigneter) Nachfolger zur Verfügung. Dieser muss also gesucht werden, was in einem Unternehmen leicht zu erheblicher Unruhe führt. In der Veranstaltung werden deshalb Mittel und Wege aufgezeigt, welche den Suchprozess erleichtern und gleichzeitig die Übernahme für den Nachfolger attraktiver machen können.

Die Übernahme erfordert rechtliche Klarstellungen und vertragliche Festlegungen, die je nach Art des Unternehmens und der gewünschten Form der Übergabe sehr unterschiedlich sein können. Es müssen zusätzlich die steuerlichen Auswirkungen berücksichtigt werden, die unter Umständen eine Gestaltungsform als günstig und eine andere als nicht akzeptabel erscheinen lassen. Auch hierzu werden in der Veranstaltung Denkanstöße und Hinweise gegeben, die zeigen, dass die notwendigen Gestaltungen zwar manchmal sehr kompliziert aussehen, dass aber in Zusammenarbeit mit Fachleuten eine die konkrete Situation und spezielle Wünsche berücksichtigende Lösung gefunden werden kann.

Solche Lösungen haben aber Auswirkungen auf die Liquidität, die Vermögensbildung oder die Altersvorsorge. Deshalb wird auch auf Hilfsmittel und Programme hingewiesen, die insoweit zu mehr Klarheit und Übersicht führen, so dass letztlich der jeweils beschrittene Weg auch diese Probleme angemessen berücksichtigt.

Veröffentlichte oder schriftliche Reaktionen auf die Veranstaltung:

"Der rege Zuspruch zeigte das Interesse sowohl in Unternehmen als auch in der Beratung."

"Der Nachmittag und der Abend dürften ein Gewinn für alle Teilnehmer gewesen sein und manche Nachdenklichkeit ausgelöst haben. Bleibt zu hoffen, dass die Veranstalter in Zukunft mit ähnlichen Angeboten aufwarten."

"Ihre faszinierenden Ausführungen auf der gestrigen Abendveranstaltung haben mich bewogen, wesentlich früher als geplant das Thema der künftigen Übergabe anzugehen."

Links zum Thema:
BKU http://www.bku.de
BKR http://www.bkr-netzwerk.de/